Persönlichkeitsbildende Kurse

Zurück zu sich – back to yourself!
Viele von uns haben im Laufe des Lebens, in der Bewältigung der Herausforderungen des Alltages den Selbstkontakt verloren. Fragen, wie es uns selbst geht, was wir für Wünsche haben, welchen Sehnsüchte wir nachträumen, bleiben etwas auf der Strecke. Irgendwann funktionieren wir einfach, verrichten unsere Arbeiten pflichtbewusst. Vielleicht beschleicht uns auch mal der Gedanke: „Ist das wirklich alles?“ In den persönlichkeitsbildenden Kursen halten wir Ausschau auf unser persönliches Potenzial, unsere Eigenheiten und fördern dadurch den wohlbringenden Selbstkontakt. Nach jedem Kurstag wissen wir mehr über uns, sind vermehrt in der Lage, Impulse aus unserem tiefsten Innern aufzunehmen und sie in unserer Lebensgestaltung zu berücksichtigen. Gleichzeitig wird das Selbst- und Fremdverständnis gefördert.

 

Folgender Kurs biete ich an:

 

Kursinfos:

Kurszeiten: 9:00 bis 15:30 Uhr

Mittagessen: Gemeinsam am Kursort; selber mitnehmen oder per Lieferservice

Kursort: Hembergerstrasse 23a, Wattwil

Tageskursgebühr: CHF 175, inkl. Seminarunterlagen

 

Die definitive Anmeldung wird per E-Mail bestätigt und in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Bei Abmeldung bis 7 Tage vor Kursbeginn dürfen Sie gerne eine Ersatzteilnehmerin/einen Ersatzteilnehmer stellen, zur Einsparung allfälliger Umtriebskosten von CHF 50.

 

Grundlagen der psychologischen Gesprächsführung

Psychologische Gesprächsführung

Partnerzentrierte Methode nach Carl Rogers

Anders als viele andere Psychotherapeuten sah Rogers von Grund an das Gute im Menschen. Zitat: Der Mensch ist gut.

Grundgedanke der Persönlichkeitstheorie / Personenzentrierte Theorie von Rogers ist das Streben des Menschen nach Selbstverwirklichung und Selbstaktualisierung. Dieses Streben nach Selbstaktualisierung ist das grundlegende menschliche Bedürfnis, sich auszudehnen, zu wachsen und zu mehren unter allen Umständen, sowie das Streben nach Autonomie, weg von äußerer Kontrolle und Zwängen. Rogers beschreibt dieses Bedürfnis in seinem bekannten Gleichnis von den Kartoffeln im Keller. Sobald auch nur etwas Licht auf die Kartoffeln im Keller fällt, beginnen diese auszutreiben, obwohl das in dieser Situation gar keinen Sinn mehr macht. Aktualisierungstendenz meint also das unbedingte menschliche Bestreben unter allen Umständen, auch unter den lebensfeindlichsten, zu wachsen und zu leben.

Rogers ist der Begründer der nicht-direktiven Gesprächspsychotherapie. Das zentrale Merkmal ist für Rogers „das Zutagefördern jener Gedanken und Einstellungen, Gefühle und emotional belastenden Impulse, die sich um die Probleme und Konflikte des Individuums konzentrieren.

Wenn ich mich partnerzentriert verhalte, ermögliche ich der Gesprächspartnerin/dem Gesprächspartner so wertvolle Tugenden wie Selbsttätigkeit, Selbstständigkeit, Selbstentfaltung und Selbstgestaltung und andere Formen der Selbsthilfe. Sie/er wird fortschreitend unabhängig.

Durch Zentrierung auf die Äusserungen der Gesprächspartner gewinnt sie/er die Gelegenheit und Freiheit zu reden und sich zu öffnen, Mut zum eigenen Wesen, einen freien Raum zum individuellen Sein, Freiheit zur Identität. Die in den Gesprächspartnern ruhenden Kräfte entwickeln sich.

 

Gründe, diesen Kurs zu belegen:

Ich will mehr über psychologische Zusammenhänge wissen

Ich möchte Gespräche auf den Punkt bringen

Ich möchte eine gewinnende GesprächspartnerIn sein

Ich interessiere mich für die Tücken und Fallen in Gesprächen

Ich möchte möglichst viel mit wenig Worten aussagen können

Ich möchte Nein sagen können und meine Wünsche äussern

Ich freue mich mehr über mich zu erfahren

 

Themen

Persönliche Grundhaltung (die drei Grundhaltungen bei der psychologischen Gesprächsführung)

Gefahren, Laster und Sackgassen in Gesprächsführung (Virginia Satir)

Ich-Botschaften (Verhalten→konkrete Wirkung→Gefühl)

Aktives Zuhören (Kommunikationsmodell Schulz von Thun)

Methodisches Spiegeln (Carl Rogers)

Anzahl KursteilnehmerInnen 4-6